Ein fauler Tag

22. Juli 2022 4 Von hans-pi

Nach der langen Wanderung gestern sind wir heute etwas kürzer getreten. Also schon ins Dorf und wieder hoch. Und nach hinten zum Bach. Aber eben: Alles in Allem waren es doch nur zwei bis drei Stunden.

Als erstes gingen wir mal Früchte kaufen (ich hatte quasi schon Entzugserscheinungen) und dann kalten Kaffee trinken (so eine neue Mode – kaltem Kaffee konnte ich bisher nicht viel abgewinnen).

Dann haben wir Sabines Projekt der ersten Stunde in Angriff genommen. Sie wollte eigentlich schon am ersten Tag den Turm anschauen, in dem die Blutracheopfer auf ihre Verurteilung warten mussten. Während die beiden Familien verhandelten, was mit den Personen geschehen sollte, waren sie in diesem Turm geschützt. Gegen Bezahlung konnte man in den Turm hinein (also heutzutage 😉). Er sei angeblich eingerichtet wie ein Museum. Es schien uns eher so, dass sie einfach alle alten Gegenstände aus dem Dorf dort ausgestellt haben.

Dann wanderten wir wie gesagt nach hinten zum Bach. Dort legten wir uns unter eine Weide und wir haben beide viel gelesen und uns ausgeruht.

Da mein Tolino auf der Reise kaputt ging, musste ich auf dem Handy lesen. Geht auch.

Und dann mussten wir uns wieder zu Fuss auf den Rückweg zu unserem Zimmer machen. Dort gab es ein feines Nachtessen. Reis und Huhn. Dazu den üblichen Tomaten-Gurken-Oliven-Salat und eine Art Sauerrahm mit Knoblauch.

Morgen reisen wir wieder zurück nach Shkodra.