Theth

20. Juli 2022 1 Von hans-pi

Wir sind jetzt also in diesem Theth angekommen. Es erinnert uns stark an Shatili – damals in Georgien.
Wir haben eine Unterkunft etwas ausserhalb des Zentrums (haha) der Streusiedlung. Die angeblichen 1 km bis dahin wuchsen bis 3.4 km an. Aber eben: Ausgeladen wurden wir vor dem Haus. Und wir wurden sehr herzlich empfangen. Das ist so ein Familienbetrieb. Eine junge Frau (Eva) sorgt für die Kommunikation (sie ist die einzige, die wirklich englisch kann). Der Rest der Familie hilft mit. Und wenn jemand von uns auftaucht, winken alle sofort Eva herbei, damit sie ja nicht irgendetwas verstehen müssen

Als erstes mussten wir ein Instafoto machen lassen – was für mich Anlass war, meine erste eigene Instastory zu verfassen 😉 

Dann machten wir uns eben auf den Weg ins Zentrum. Runter schien es auch schon länger als 1 km. Aber da waren wir noch einigermassen frisch.

Das ist die Brücke zu Theth-City.

Die Kirche von Theth. Leider konnte man nicht rein.

Theth-City.

Und dann sind wir zum Wasserfall gewandert. Waren auch je 4 km Weg (also hin 4 und zurück 4). Aber es hat sich gelohnt. Waren noch ein paar andere da. Einige sogar im Wasser. Uns war es zu kalt – obschon es hier oben weniger drücken heiss ist als unten im Flachland. Heute Nachmittag wurde und dann allerdings doch sehr warm.

Unterwegs gab es diverse „Restaurants“. Wo man etwas verkaufen kann, da wird das auch gemacht. Zwei geschäftstüchtige Kinder haben hier die Kühlschränke wieder gefüllt, nachdem wir sie fast leergekauft hatten. Gut, so schlimm war es nicht. Aber wir haben doch Chips, Bruschetti und Getränke gekauft.

Wenn man die Brücke nimmt, kriegt man keine nassen Füsse. Allerdings gibt es nicht überall Brücken 😉

Und dann gab es hier im Guesthouse Nachtessen. Salat, Pickles, Burrek (Blätterteig mit Käse oder Zwiebeln und Tomaten gefüllt) und zum Dessert Apfel und Orangen schön fein filetiert. Hat sehr gut geschmeckt.

Nun liegen wir im Zimmer – eine frisch geduscht, einer noch am Bloggen. Draussen ist es eher kühl und weil wir beide müde sind, werden wir heute wohl keine grossen Sprünge mehr machen. Die Strecke nach Theth-City ist uns zu lang – und nach dem heutigen Rundgang gehen wir davon aus, dass das Nachtleben dort nicht unbedingt sehr aufregend ist.