Doch noch in Amsterdam angekommen
Wer jetzt mein, dass es mit einem Zugausfall getan wäre, irrt sich gewaltig.
Im Reisezentrum bekamen wir von einer ausnahmsweise netten Beamtin nach langem Suchen die Alternative präsentiert, die wir schon 10 min vorher in der App gefunden hatten. Immerhin gab es noch zwei Kekse mit der Aufschrift „Lieblingsgast“.
Gut – wir fahren mit einem Regionalzug los, der gefühlt alle 200 m anhielt. Schon bald zeichnete sich ab, dass wir dauernd entgegenkommende Züge abwarten mussten – und bald wurden wir vom ICE überholt, den wir in Mönchengladbach hätten nehme sollen.
Als wir dann doch noch dort ankamen, war der natürlich schon weg. Wieder umbuchen, diesmal an einem DB-Schalter in einem Kiosk (mehr hat Mönchengladbach offenbar nicht zu bieten), neuer Fahrplan, zweimal Umsteigen… Selbstverständlich kam auch dieser Zug zu spät in Venlo an, sodass wir dort wieder einen überspringen mussten. Allerdings waren wir ab sofort in den Niederlanden und von da an hat alles bestens geklappt.

Nun sind wir hungrig in Amsterdam angekommen. Unsere Wohnung ist klein aber nett. Und nun machen wir uns auf zum Essen – irgendwas Exotisches, weil Holländisch essen geht offenbar nicht wirklich.